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Selbst
der im "Forsthaus Falkenau" agierende Wasserbüffel
lebt ursprünglich auf einem Biohof nahe Chemnitz. Auf den
er nach den Dreharbeiten wieder zurückkehrte.
Der
Wasserbüffel (Bubalus bubalis) gehört zu den Rindern (Bovinae)
und ist die mit Abstand am weitesten verbreitete und
bekannteste Art der Asiatischen Büffel (Bubalus).
Beachtlich
und als sichtbares Erkennungsmerkmal ist seine Kopfrumpflänge
von fast 3 Metern, eine Schulterhöhe von 180 Zentimetern
und ein Gewicht von mehr als einer Tonne zu nennen. Diese
Maße werden meist nur von freilebenden Büffeln erreicht.
Der „allgemeine Hauswasserbüffel“ ist um einiges
Kleiner und bringt nur die Hälfte eines seiner
freilebenden Artgenossen auf die Waage. Die Fellfarbgebung
der wilden Tiere ist grau, braun oder schwarz. Bei
domestizierten Büffeln gibt es auch schwarz-weiß
gescheckte oder ganz weiße Tiere. Beide Geschlechter
tragen Hörner, die entweder geradlinig zur Seite weisen
oder sich halbkreisförmig nach innen krümmen. Sie
erreichen eine Spannweite von 2 Metern, mehr als bei jedem
anderen lebenden Paarhufer; die Hörner der Weibchen sind
allerdings meist etwas kürzer. Die weit auseinander
gespreizten Hufe geben den Tieren in ihrem sumpfigen
Lebensraum sicheren Halt.
Wildlebende
Wasserbüffel sind heute noch in Nordafrika, Indien,
China, Südostasien, Nordaustralien und im Amazonasgebiet
Brasiliens
In
Asien werden die Wasserbüffel zum Pflügen von
Reisfeldern und als Lasttiere verwendet. Durch die
zunehmende Technologisierung verlieren sie jedoch auch
dort ihre Aufgabengebiete und werden immer mehr rein zur
Milch- Fleischproduktion verwendet. Bestes Beispiel ist
der aus Büffelmilch hergestellte Mozzarella.
Die
heutige landwirtschaftliche Nutzung der Wasserbüffel
dient als wichtiger Bestandstiel für die Erhaltung der
Rasse, die durch die Umstrukturierung der als Nutz- und
Arbeitstier bewirtschafteten Landwirtschaft Asiens.
Ursprünglich
wurde der wilde Wasserbüffel als Bubalus arnee, der Hausbüffel
aber als Bubalus bubalis geführt. Da beide einer Art
angehören, wird heute nach den Regeln des International
Code of Zoological Nomenclature die ältere Bezeichnung
Bubalus bubalis verwendet. Umstritten ist allerdings, ob
wirklich alle Wasserbüffel einer Art angehören. So sehen
manche in den chinesischen Büffeln, deren wilde Vorfahren
vor etwa 3500 Jahren ausstarben, eine eigene Art Bubalus
mephistopheles. Als Unterart des Wasserbüffels wird
gelegentlich der philippinische Tamaraw geführt, der
heute jedoch häufig den Rang einer eigenständigen Art
erhält.
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