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Bild: 5ontours

Wasserbüffel

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Nutztierhaltung, wurde vor Jahren die Option der Wasserbüffelhaltung und deren weiteren Verarbeitung für viele Landwirte zu einem weiteren „exotischen“ Bestandteil der Viehzucht genutzt. Sind die Tiere doch resistent gegen BSE.

 

04.01.2007

 

 

 

Selbst der im "Forsthaus Falkenau" agierende Wasserbüffel lebt ursprünglich auf einem Biohof nahe Chemnitz. Auf den er nach den Dreharbeiten wieder zurückkehrte.

 

Der Wasserbüffel (Bubalus bubalis) gehört zu den Rindern (Bovinae) und ist die mit Abstand am weitesten verbreitete und bekannteste Art der Asiatischen Büffel (Bubalus).

Beachtlich und als sichtbares Erkennungsmerkmal ist seine Kopfrumpflänge von fast 3 Metern, eine Schulterhöhe von 180 Zentimetern und ein Gewicht von mehr als einer Tonne zu nennen. Diese Maße werden meist nur von freilebenden Büffeln erreicht. Der „allgemeine Hauswasserbüffel“ ist um einiges Kleiner und bringt nur die Hälfte eines seiner freilebenden Artgenossen auf die Waage. Die Fellfarbgebung der wilden Tiere ist grau, braun oder schwarz. Bei domestizierten Büffeln gibt es auch schwarz-weiß gescheckte oder ganz weiße Tiere. Beide Geschlechter tragen Hörner, die entweder geradlinig zur Seite weisen oder sich halbkreisförmig nach innen krümmen. Sie erreichen eine Spannweite von 2 Metern, mehr als bei jedem anderen lebenden Paarhufer; die Hörner der Weibchen sind allerdings meist etwas kürzer. Die weit auseinander gespreizten Hufe geben den Tieren in ihrem sumpfigen Lebensraum sicheren Halt.

 

Wildlebende Wasserbüffel sind heute noch in Nordafrika, Indien, China, Südostasien, Nordaustralien und im Amazonasgebiet Brasiliens

 

In Asien werden die Wasserbüffel zum Pflügen von Reisfeldern und als Lasttiere verwendet. Durch die zunehmende Technologisierung verlieren sie jedoch auch dort ihre Aufgabengebiete und werden immer mehr rein zur Milch- Fleischproduktion verwendet. Bestes Beispiel ist der aus Büffelmilch hergestellte Mozzarella.

 

Die heutige landwirtschaftliche Nutzung der Wasserbüffel dient als wichtiger Bestandstiel für die Erhaltung der Rasse, die durch die Umstrukturierung der als Nutz- und Arbeitstier bewirtschafteten Landwirtschaft Asiens.

 

Ursprünglich wurde der wilde Wasserbüffel als Bubalus arnee, der Hausbüffel aber als Bubalus bubalis geführt. Da beide einer Art angehören, wird heute nach den Regeln des International Code of Zoological Nomenclature die ältere Bezeichnung Bubalus bubalis verwendet. Umstritten ist allerdings, ob wirklich alle Wasserbüffel einer Art angehören. So sehen manche in den chinesischen Büffeln, deren wilde Vorfahren vor etwa 3500 Jahren ausstarben, eine eigene Art Bubalus mephistopheles. Als Unterart des Wasserbüffels wird gelegentlich der philippinische Tamaraw geführt, der heute jedoch häufig den Rang einer eigenständigen Art erhält.

 

 

 

 

 

 

 

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