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Rehwild

Rehwild verbinden alle in erster Linie mit "Bambi". Nur gilt in der freien Natur: "Anfassen verboten!".

 

06.11.2006, Text: 3F-Fanclub

 

 

 

Aussehen und besondere Fähigkeiten

Das Aussehen dieser Tiere ist aufgrund der Walt Disney Verfilmung wohl jedem Kind bekannt. Die zwischen 60-90 cm große Art der Hirsche hat ein braunes bis rostrotes Fell.

 

Bei den Rehen trägen nur die männlichen Vertreter – die Rehböcke - ein Geweih. In der Jägerfachsprache wird dieses als Gehörn bezeichnet. Ihr Gehörn werfen sie im Spätherbst ab, ehe im Frühling das neue ausgewachsen ist. Rehe haben, ebenso wie Hirsche und Wildschweine, nicht nur ein feines Gehör, sondern auch ein ausgezeichnetes Geruchsempfinden. Bei der Beobachtung der Rehe muss man also nicht nur auf Stille, sondern auch auf die Windrichtung achten, damit man von den Tieren nicht bemerkt wird.

 

 

Lebensraum und Ernährung

Das Rehwild gehört zu der weitverbreitesten Schalenwildart unserer Heimat und lebt in Rudeln. Rehe kommen in unserer Landschaft besonders gut zurecht. Die aufmerksamen Tiere finden fast überall Deckung und Nahrung. Der Bestand in Deutschland liegt bei etwa 2 Millionen. Bei der Nahrungssuche sind Rehe sehr wählerisch. Sie äsen nicht nur Gräser und Kräuter, sondern ernähren sich auch von den jungen Trieben verschiedener Waldbäume. Aufgrund dieser Tatsache sind viele Bäume in Junganpflanzungen durch Zäune geschützt, denn durch das Verbeißen der jungen Triebe können sie erheblichen Schaden anrichten. Rehe verlassen ihren Lebensraum sehr selten. Meist tun sie dieses nur bei der Nahrungssuche. Selbst da benutzen sie ganz bestimmte Wege.

 

 

Wie verhalte ich mich, wenn ich ein Rehkitz im Wald finde?

Rehkitze, die man alleine im Wald findet, sind meist nur scheinbar verlassen. Das Muttertier hält sich immer in dessen Nähe auf. Das Rehkitz darf man auf keinen Fall anfassen. Es würde im Wald alleine verhungern, da es vom Muttertier nicht mehr angenommen wird. Wenn man ein verlassenes Rehkitz findet, dann sollte man umgehend den zuständigen Förster informieren. Der kann ganz genau entscheiden wie man sich zu verhalten hat und was mit dem Rehkitz passiert.

 

 

 

 

 

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