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Aussehen
und besondere Fähigkeiten
Das
Aussehen dieser Tiere ist aufgrund der Walt Disney
Verfilmung wohl jedem Kind bekannt. Die zwischen
60-90 cm große Art der Hirsche hat ein braunes bis
rostrotes Fell.
Bei
den Rehen trägen nur die männlichen Vertreter – die
Rehböcke - ein Geweih. In der Jägerfachsprache wird
dieses als Gehörn bezeichnet. Ihr Gehörn werfen sie im
Spätherbst ab, ehe im Frühling das neue ausgewachsen
ist. Rehe haben, ebenso wie Hirsche und Wildschweine,
nicht nur ein feines Gehör, sondern auch ein
ausgezeichnetes Geruchsempfinden. Bei der Beobachtung der
Rehe muss man also nicht nur auf Stille, sondern auch auf
die Windrichtung achten, damit man von den Tieren nicht
bemerkt wird.
Lebensraum
und Ernährung
Das
Rehwild gehört zu der weitverbreitesten Schalenwildart
unserer Heimat und lebt in Rudeln. Rehe kommen in unserer
Landschaft besonders gut zurecht. Die aufmerksamen Tiere
finden fast überall Deckung und Nahrung. Der Bestand in
Deutschland liegt bei etwa 2 Millionen. Bei der
Nahrungssuche sind Rehe sehr wählerisch. Sie äsen nicht
nur Gräser und Kräuter, sondern ernähren sich auch von
den jungen Trieben verschiedener Waldbäume. Aufgrund
dieser Tatsache sind viele Bäume in Junganpflanzungen
durch Zäune geschützt, denn durch das Verbeißen der
jungen Triebe können sie erheblichen Schaden anrichten.
Rehe verlassen ihren Lebensraum sehr selten. Meist tun sie
dieses nur bei der Nahrungssuche. Selbst da benutzen sie
ganz bestimmte Wege.
Wie
verhalte ich mich, wenn ich ein Rehkitz im Wald finde?
Rehkitze,
die man alleine im Wald findet, sind meist nur scheinbar
verlassen. Das Muttertier hält sich immer in dessen Nähe
auf. Das Rehkitz darf man auf keinen Fall anfassen. Es
würde im Wald alleine verhungern, da es vom Muttertier
nicht mehr angenommen wird. Wenn man ein verlassenes
Rehkitz findet, dann sollte man umgehend den zuständigen
Förster informieren. Der kann ganz genau entscheiden wie
man sich zu verhalten hat und was mit dem Rehkitz
passiert.
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